Top 5: Schlösser in Luxemburg zu entdecken Luxemburgs atemberaubendste Schlösser, Festungen und Gutshäuser.

Das Großherzogtum Luxemburg wimmelt von Schlössern, die für ihre Schönheit und ihr reiches historisches Erbe bekannt sind. Kurz gesagt, der ideale Ort für Liebhaber der mittelalterlichen Architektur  und Fans von kulturellem Reichtum, die ein unvergessliches Erlebnis erfahren möchten! In unserer Rubrik Top 5 finden Sie unsere Auswahl von fünf Schlössern, die Sie bei einem Besuch in Luxemburg nicht verpassen sollten. 

Schloss Ansembourg
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Schloss Ansembourg 

Wenn Sie in der Sonne bummeln, in barocken Gärten flanieren, an Schlossaktivitäten teilnehmen oder ein wenig Kultur entdecken möchten, dann ist das Schloss Ansembourg der perfekte Ort für Sie.

Sie können einen erholsamen Tag  mit einem Spaziergang entlang der mythologischen Allee verbringen, in den schönen und gepflegten Gärten des Schlosses träumen und einen sonnigen Tag mit der Familie oder Freunden genießen. 

Außerdem organisiert das Team des Schlosses aus dem 17. Jahrhundert zahlreiche Veranstaltungen: geführte Besichtigungen, Konferenzen, den  internationalen Friedenstag, die Tage des Kulturerbes, Schlossfeste, Ausstellungen (Gemälde, Fotografien, Kalligraphie, Skulpturen, Porzellan), Verkostungen und interaktive Workshops. Die Gärten des Schlosses sind mit französisch inspirierten Statuen, Treppen und Barockbrunnen geschmückt. Die Gartenstatuen wurden von einem belgischen Schmiedemeister entworfen.

Das Schloss Ansembourg – als "Haus des Schmiedemeisters" von Thomas Bidart, einem Pionier der Eisenindustrie, erbaut – wurde im 18. Jahrhundert, als seine Nachkommen in den Freiherrnstand erhoben wurden (1728), umfassend umgebaut. Der jetzige Besitzer, Sukyo Mahikari, hat die letzte Renovierung  des Schlosses unternommen.

Schloss Beaufort
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Die zwei Schlösser von Beaufort

Lust auf eine Atempause in der frischer Luft? Sie brauchen nicht weit weg zu gehen.

In der Region Mullerthal  befinden sich die beiden wunderschönen Schlösser von Beaufort. Sie können den Besuch der Burg leicht mit einer Wanderung verbinden und die  kulinarischen Spezialitäten der Region entdecken. Die Kleine Luxemburger Schweiz ist auch für ihre Wanderwege sehr bekannt.

Die mittelalterliche Burg und das Renaissanceschloss liegen inmitten einer  majestätischen Flora und Fauna  und in der Nähe von einem  Teich , der das Gefühl von Ruhe und Harmonie noch verstärkt.

 

Die  mittelalterliche Burg  wurde in vier Phasen zwischen 1050 und 1650 erbaut. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten sind die Ruinen seit 1932 für die Öffentlichkeit zugänglich. Die mittelalterliche Burg und ihre Ruinen wurden seit 1988 als Nationaldenkmal verzeichnet. Im Sommer finden vor dem Schloss Konzerte von Künstlern  statt, die durch  Lichtspiele ergänzt werden.

Das im 17. Jahrhundert erbaute Renaissanceschloss bewahrt die Atmosphäre der damaligen Zeit: Die bemerkenswerte Inneneinrichtung, die Gärten, die Ställe und die Brennerei befinden sich in demselben Zustand, in dem die letzten Besitzer dort lebten. Nach jeder geführten Besichtigung, wird eine Verkostung von lokalen Produkten angeboten. 

Schloss Vianden
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Das Schloss Vianden

Das Schloss von Vianden ist eine der größten und schönsten feudalen Residenzen der romanischen und gotischen Periode in Europa. Lassen Sie sich verzaubern von diesem Märchenschloss!

Das Schloss von Vianden ist auch Schauplatz lebhafter Mittelalterfeste: Mittelalterliche Musikkonzerte, Schwertkämpfe, Schießvorführungen der Arkebusier, Vogeltrainer, Feuerschlucker, Gaukler, Dichter, Fahnenshows, Tänzer, Kinderworkshops und ein Mittelaltermarkt mit allerlei Köstlichkeiten aus vergangenen Tagen.

 

Es wurde zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert auf den Grundlagen eines  römischen Kastells  und einer  karolingischen Refugiums erbaut. Das Schloss gehörte lange der  großherzoglichen Familie . 1977 wurde es zum luxemburgischen  Staatsgut . Seitdem wurde es renoviert und im historischen Stil wieder aufgebaut.

Die Burg Vianden taucht auch in vielen fiktionalen Werken auf, wie zum Beispiel in  Spielfilmen. Es ist eines der Schlösser, die das Großherzogtum Luxemburg international repräsentieren und darf daher in unserer Top-5-Auswahl nicht fehlen.

Schloss Wiltz
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Das Schloss Wiltz

Das Schloss von Wiltz, sein malerisches Dorf und die gesamte Region Éislek  sind reich an kulturellen Schätzen, die es zu entdecken gibt.

Das Schloss Wiltz beherbergt das Nationale Museum für Braukunst, das Gerbereimuseum und das Museum der Ardennenoffensive 1944/45. Lassen Sie sich in eine andere Zeit versetzen, indem Sie an den geführten Besichtigungen und historischen Spaziergängen im Schloss teilnehmen.

Im Laufe der Geschichte wurde das Schloss mehrmals abgerissen und aus seinen Ruinen wieder aufgebaut. Graf Jan ließ das Renaissanceschloss errichten, das es noch heute gibt. Die monumentale Treppe, die zum Garten führt, und die Fassade des Schlosses werden seit den 1950er Jahren als Kulisse für das europäische Open-Air-Theater- und Musikfestival von Wiltz verwendet.

Das Éislek im Norden des Landes ist reich an kulturellem, industriellem und religiösem Erbe. Das ganze Jahr über folgen Feste, Vorstellungen und traditionelle Märkte aufeinander. So können Sie die Region mit seinen Festen und Traditionen entdecken.

Die Region Éislek  ist auch als ein Paradies für Outdoor-Aktivitäten und Gedenktourismus bekannt.

Schloss Koerich
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Das Flachlandschlöss Koerich

Das Schloss Koerich im Guttland ist eines der typischsten Flachlandschlösser und gehört zum Tal der Sieben Schlösser.

Das Tal der Sieben Schlösser ist eine 27 km lange Route, die eine Konzentration von phänomenaler mittelalterlicher Architektur vereint. Dieser Rundweg beginnt in Mersch, führt durch Schönfels, Hollenfels, Ansembourg, Septfontaines und endet in Koerich. Natürlich können Sie ihn auch in umgekehrter Richtung gehen, indem Sie in Koerich starten. Im Tal der Sieben Schlösser können Sie an einem Tag 1.000 Jahre luxemburgische Geschichte erleben. Sie können sie leicht mit dem  Auto oder dem Fahrrad entdecken.

Das Schloss Koerich, als eine der Etappen der Wanderung, ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Wirich I, Herr von Koerich und Haushofmeister von Luxemburg, ließ das Schloss Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts erbauen. Der Wehrturm, "Hexenturm" genannt, so wie die Außenmauern sind im spätromanischen Stil. Der Umbau im gotischen Stil wurde um 1300 unternommen. In 1728 wurde der Südflügel umgebaut, und zwar im  Barockstil.

Heute ist die Burg im Besitz des Luxemburger Staates und es finden das ganze jahr über zahlreiche Veranstaltungen statt, wie die Konzerte in Koerich und das Millelalterfest. Geführte Besichtigung durch das Schloss können im Voraus gebucht werden.