Fuesent - Maskenbälle und Umzüge Schließen Sie sich den traditionellen Feierlichkeiten des Luxemburger Karnevals an

Genau wie unsere Nachbarn lieben wir Luxemburger den Karneval. Zwischen Lichtmess (Liichtmëssdag am 2. Februar) und Aschermittwoch (Äschermëttwoch, Anfang März) erlebt Luxemburg die verrückteste Zeit des Jahres.

Maskenbälle, Umzüge und Kavalkaden für Groß und Klein werden von luxemburgischen Vereinen organisiert, damit garantiert alle Spaß haben, die gerne Karneval feiern. Fast jedes Dorf in Luxemburg veranstaltet mindestens einen Ball und verwandelt die Straßen des Landes in ein riesiges Fest mit Speisen, Getränken und Spaß.

Kavalkaden und Maskenbälle, so weit das Auge reicht!

In der gesamten Karnevalszeit organisieren die Vereine im Großherzogtum verschiedene  Kavalkaden mit Musik, Speisen und Getränken, um den Karneval gebührend zu feiern.

Die  bekanntesten Kavalkaden in Luxemburg sind  diejenigen in:

Obwohl alle Kavalkaden kinderfreundlich sind, findet in Kayl  jedes Jahr ein Umzug  extra für Kinder statt.

Maskenbälle  wiederum findet man in fast jedem Dorf und jeder Stadt in Luxemburg, von Kinderbällen in den meisten Dörfern bis hin zu größeren Partys wie zum Beispiel in Echternach, Vianden oder Wormeldingen, deren Ruf über die Landesgrenzen hinaus reicht.

© Jean-Paul Kieffer / SIP

Gute Stimmung, Speis und Trank

Bei den verschiedenen Bällen, Umzügen und Kavalkaden in ganz Luxemburg kann man nicht nur Spaß haben und den Karneval feiern, sondern sie umfassen auch eine Vielzahl typisch Luxemburger Karnevalssnacks und -gebäck wie:

  • die Verwurrelt Gedanken (wörtlich: verwirrte Gedanken), mit Puderzucker bestäubte Teigknoten;
  • die Nonnefäscht (wörtlich: Nonnenfürze), mit Puderzucker bestäubte Krapfen;
  • die Täertelcher (Krapfen);
  • die Maisercher (Krapfen in Form einer Maus) oder
  • das Stretzegebäck (Spritzgebäck).

Achten Sie auf Ihre Krawatte!

Die luxemburgische Karnevalszeit steckt voller besonderer Tage und Ereignisse, nach denen man Ausschau halten sollte:

Der Fettdonnerstag (Weiberfastnacht) bildet den Anfang. Am Donnerstag vor Fastnachtssonntag werden traditionell die oben beschriebenen, eher fettigen kulinarischen Spezialitäten serviert. Berüchtigt ist er jedoch vor allem deswegen, weil Gruppen verkleideter  Frauen durch die Straßen vieler  großer Karnevalsstädte in Luxemburg ziehen. Sollten Sie einer davon begegnen und eine Krawatte tragen, wird diese ihnen wahrscheinlich unter Gejubel und Gelächter abgeschnitten.

Am Fastnachtssonntag (Fuessonndeg) und Rosenmontag (Fuesméindeg) stehen in Luxemburg  zahlreiche Kavalkaden und Maskenbälle  auf dem Programm.

Alles endet am Äschermëttwoch, wenn die Menschen in Remich, einer Stadt an der Mosel, auf  der Brücke über den Fluss eine Puppe  verbrennen, die den Winter symbolisiert. Diese männliche Strohpuppe (Stréimännchen) wird in Schaltjahren durch eine Frau (Stréifrächen) ersetzt.

Im Gegenteil unserer deutschen Freunde nehmen die Luxemburger diesen offiziellen Abschluss der Karnevalszeit nicht sehr ernst. So finden zahlreiche Bälle und Kavalkaden auch noch später statt.

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