Gault&Millau Luxemburg 2022 Der "Gault&Millau Restaurant Guide Luxembourg 2022" würdigt die besten Köche, Restaurants und Gaststätten des Landes

Seit 2020 veröffentlicht der Herausgeber von Gastronomieführern Gault&Millau eine 100% luxemburgische Ausgabe. Der Gault&Millau Restaurant Guide Luxembourg 2022 wählt nicht nur die besten Restaurants und Gaststätten, sondern auch die "Pop"-Adressen, die angesagtesten Bars und die Crème de la Crème der luxemburgischen Chocolatiers. Der Küchenchef Ryodo Kajiwara wurde mit dem Titel "Koch des Jahres" ausgezeichnet, was die Stellung des Restaurants Ryôdô als Tempel der hohen japanischen Küche in Luxemburg bestätigt.

Ryôdô, die hohe japanische Küche in Luxemburg

Ryodo Kajiwara hat sich im Alter von 24 Jahren in Luxemburg niedergelassen. Der in der Region Tokio geborene Jungkoch hatte bereits sechs Jahre Berufserfahrung in seinem Heimatland, als er im Großherzogtum ankam, und verspürte große Lust, sich mit der europäischen Küche auseinanderzusetzen. Er war dementsprechend in mehreren großen luxemburgischen Küchen tätig, insbesondere in den Küchen der Restaurants Clairefontaine und Mosconi.

Nach und nach nahm die Idee von einem eigenen Restaurant Formen an, und Ryôdô öffnete schließlich im März 2020, nur einige Wochen vor dem ersten Lockdown, seine Türen. Der Titel "Koch des Jahres 2022" krönt nicht nur die Präzision seiner Arbeit und seine Akribie, sondern auch sein Durchhaltevermögen während der Gesundheitskrise. Für den Gault&Millau ist diese hohe Auszeichnung eines asiatischen Küchenchefs außergewöhnlich.

Ryodo Kajiwara, Küchenchef des Restaurants Ryôdô, erhält den Titel "Koch des Jahres 2022" des Gastroführers Gault&Millau Luxembourg.

Das Restaurant Ryôdô wurde im vergangenen Jahr als "bemerkenswertester Newcomer des Jahres 2021" prämiert. Mit dem neuen Preis 2022 wird das Know-how des japanischen Jungkochs gewürdigt.

Jungkoch, Konditorin, Sommelier ... die anderen Preisträger 2022

Der Gastroführer beinhaltet ebenfalls Preisträger in anderen Kategorien:

  • Bar des Jahres: Amore (Luxemburg-Stadt).
  • Pop of the year: La Baraque (Luxemburg-Stadt).
  • Konditorin des Jahres: Adeline Campestre vom Restaurant La Cristallerie (Luxemburg-Stadt).
  • Sommelier des Jahres: Giovanni Curcio vom Restaurant Fani (Roeser).
  • Gastgeberin des Jahres: Njomza Musli vom Restaurant Léa Linster (Frisingen).
  • Newcomer des Jahres: das Paar Caroline Esch und Valérian Prade vom Restaurant Eden Rose (Kayl).
  • Mediterranes Restaurant des Jahres: OiO (Küchenchef: Leonardo de Paoli) (Luxemburg-Stadt).
  • Jungkoch des Jahres: Paul Cabayé vom Restaurant Les Jardins d'Anaïs (Luxemburg-Stadt).

Regionalität und Weine, die großen Neuheiten der Ausgabe 2022

Die Ausgabe 2022 beinhaltet zwei große Neuheiten

Einerseits den Preis "restaurant du terroir", der A Guddesch als Restaurant mit der besten regionalen Küche verliehen wurde. Ziel ist es hier, die Umweltfreundlichkeit und den lokalen Verbrauch in der Gastronomie hervorzuheben, ein Ansatz, der von den großen kulinarischen Führern zunehmend geschätzt wird. Bei diesem Titel kooperierte Gault&Millau mit Sou schmaacht Lëtzebuerg (So schmeckt Luxemburg), einer Initiative, in deren Rahmen Lebensmittel aus der luxemburgischen Landwirtschaft sowie dem luxemburgischen Wein- und Gartenbau vorgestellt werden.

Andererseits nimmt uns der Führer mit einem Spezialheft, das den besten Weinen des Großherzogtums gewidmet ist, mit an die Mosel. "Stars de la Moselle" (Stars von der Mosel) heißt das Weinheft, das dieses Jahr erstmals erscheint, aber weiter an Inhalt zunehmen soll, laut Marc Declerck, CEO von Gault&Millau Benelux.

Die ausgewählten Restaurants und Konfiseure

Den Gault&Millau Restaurant Guide Luxembourg 2022 gibt es als Druckausgabe in französischer und englischer Sprache. Liebhaber des guten Essens können auch die Gault&Millau-App und die Luxemburg gewidmete Website abrufen, um noch mehr über die Auswahl 2022 zu erfahren.

Die Restaurants La Distillerie, Mosconi und Ma Langue Sourit bleiben mit einer Bewertung von 18/20 weiterhin an der Spitze. Was die Konfiseure anbelangt, lassen Genaveh, Chocolate House und Namur die Herzen der Schokoladenliebhaber höher schlagen.

Besonders interessant sind die im Gastroführer angegebenen 17 neuen Adressen, die untermauern, dass das Land ein äußerst vorteilhaftes Umfeld für kulinarisches Schaffen ist. Hier eine Auswahl:

Zum letzten Mal aktualisiert am