Gault&Millau Luxembourg 2026: die besten Küchenchefs, Restaurants und Bars

Bild - Haute-Cuisine-Gericht
© Louis Hansel, Unsplash

Der Gastronomieführer Gault&Millau gibt die diesjährigen Preisträger in seiner neuen Ausgabe "Gault&Millau Luxembourg 2026" bekannt. Mit der Auswahl wird der Fokus nicht nur auf die besten Restaurants und Brasserien, sondern auch auf die H!P-Adressen, die besten Bars und die Top-Chocolatiers von Luxemburg gelenkt. Ohne dabei die regionalen Produkte und die Weine des Landes zu vergessen! Der Küchenchef Clovis Degrave vom Restaurant Grünewald Chef's Table wird mit dem Titel Küchenchef des Jahres 2026 gekürt.

Clovis Degrave, Küchenchef des Jahres 2026 mit der Grünewald Chef's Table

Clovis Degrave ist ein leidenschaftlicher Koch und Unternehmer. Nach seiner Ausbildung im Gastgewerbe in Frankreich machte er sich in Luxemburg schnell einen Namen, insbesondere durch die Leitung des Restaurants Le Sud im Alter von nur 22 Jahren.

2017 übernahm er gemeinsam mit seiner Partnerin Aline Bourscheid die Hostellerie du Grünewald. Das war ein gewagtes Unterfangen, denn dieses familiengeführte Hotel mit Restaurant in Dommeldange, das sieben Jahre lang mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet war, galt in Luxemburg als echte Institution. An der Spitze der Hostellerie du Grünewald entwickelte er ein Modell kulinarischer Exzellenz.

Im Jahr 2023 eröffnet das Paar das Grünewald Chef's Table, ein innovatives Konzept, bei dem die Gäste, am Tresen sitzend, in eine gastronomische Küche eintauchen und dabei die Zubereitung der Gerichte erleben können. Dieses zweite Lokal, das Clovis Degrave den Titel Küchenchef des Jahres 2026 einbrachte, befindet sich direkt gegenüber der Hostellerie du Grünewald.

Ende 2024 eröffnen sie ihr drittes Lokal: Maison B, eine moderne Brasserie in einer gemütlichen Atmosphäre mitten im Wald von Bridel im Naturschutzgebiet Biergerkraiz.

Der Titel Küchenchef des Jahres 2026 ist laut Jury eine "Krönung seiner Kreativität, seiner Beharrlichkeit und seines Unternehmergeistes. Diese hohe Auszeichnung würdigt einen mutigen Koch, der es wagt, Aufgaben zu delegieren, und der zuhören kann, der sich gerne hinterfragt, sowie die Entwicklung seiner Küche und seiner anderen Lokale wie die Hostellerie du Grünewald und das Maison B, die er gemeinsam mit seiner Frau Aline Bourscheid betreibt." Gleichzeitig erhält er die Note 15,5/20 und sichert sich damit die dritte Kochmütze für die Grünewald Chef's Table.

Jungkoch, Konditorin, Sommelier ... die anderen Preisträger 2026

Der Gastronomieführer beinhaltet ebenfalls Preisträger in anderen Kategorien:

  • Jungkoch des Jahres: Archibald De Prince vom restaurant Archibald de Prince (Lauterborn).
  • Newcomer des Jahres: Küchenchef Kim de Dood vom restaurant Le Lys (Luxemburg-Stadt).
  • Der "Mediterrane" des Jahres: Andreas, Spiros und chef Demetris vom restaurant Nostos (Luxemburg-Stadt).
  • Konditorin des Jahres: Küchenchefin Victoria Sharff vom restaurant Léa Linster by Louis Linster (Frisingen).
  • Gastgeber des Jahres: Hugo Vaugenot vom restaurant fields by René Mathieu (Findel).
  • Sommelier des Jahres: Rodolphe Chevalier vom Vinoteca (Luxemburg-Stadt) und Bellamy (Luxemburg-Stadt).
  • H!P des Jahres: The First Floor (Luxemburg-Stadt).
  • Bar des Jahres: Perle Noire (Luxemburg-Stadt).

Regionalität und Weine festigen ihren Weg

Die Ausgabe 2022 hatte zwei große Neuheiten zu Tage gebracht: die Auszeichnung Restaurant de Terroir, mit der der Respekt für die Umwelt hervorgehoben und die Verwendung lokaler Produkte in der Welt der Gastronomie gewürdigt werden, und ein spezielles Booklet, das den besten Weinen des Großherzogtums gewidmet ist, namens "Les Stars de la Moselle". Diese neuen Kategorien behaupten sich auch 2026.

Das Restaurant Le Q dans le Beurre (Luxemburg-Stadt, Küchenchef Jérémmy Parjouet) erhält die Auszeichnung Restaurant de terroir.

Was die Weine angeht, erklärt Marc Declerck, CEO von Gault&Millau Benelux: "Es war uns wichtig, weiterhin die luxemburgische Mosel hervorzuheben, deren Winzer in den letzten 20 Jahren enorme Anstrengungen unternommen haben, um heute mit anderen Weinbauregionen an der Grenze und darüber hinaus konkurrieren zu können."

Die ausgewählten Restaurants und Konfiseure

Der Gastronomieführer "Gault&Millau Luxembourg 2026" kann in den Buchhandlungen erworben werden. Liebhaber des guten Essens können auch die Gault&Millau-App und die Luxemburg gewidmete Website abrufen, um noch mehr über die Auswahl 2026 zu erfahren.

Das Restaurant Ma Langue Sourit liegt mit einer Bewertung von 18,5/20 weiterhin an der Spitze. Was die Chocolatiers anbelangt, werden neu Adressen die größten Feinschmecker begeistern.

Für dieses Jahr verzeichnet der Guide zwei bemerkenswerte Entwicklungen: OiO und Equilibrium, die jeweils mit 15/20 Punkten eine dritte Haube erhalten haben, und die Neuheit des Jahres, fields by René Mathieu, das mit 17/20 Punkten sofort vier Hauben erhalten hat.

Besonders interessant sind die im Gastroführer angegebenen 15 neuen Adressen, die untermauern, dass das Land ein äußerst vorteilhaftes Umfeld für kulinarisches Schaffen ist. Hier eine Auswahl:

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