Forschung und Innovation Luxemburg - ein vielversprechender Standort für Forschung, Entwicklung und Innovation

Investitionen in Forschung und Innovation sind zwingend notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Luxemburg hat diese zur Priorität erklärt und 2017 eine neue Version seiner Beihilfen für F&E (Forschung und Entwicklung) und Innovation eingeführt. 

Die luxemburgische "Start-up Nation" dient jungen innovativen Unternehmen und erleichtert ihnen die Anfangsphase, indem sie maßgeschneiderte Dienstleistungen und staatliche Beihilfen bereitstellt. Die im Herzen eines internationalen Universitätsnetzwerkes positionierten F&E-Tätigkeiten in Luxemburg werden weiter angeregt.

Ein günstiges Umfeld für Innovationen

Heute kann sich Luxemburg auf ein solides öffentliches Ökosystem im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation stützen. Ein großer Teil davon befindet sich im Wissenschaftspark Cité des sciences in Esch-Belval. Rund um die Universität Luxemburg breiten sich öffentliche Forschungszentren aus: Das Luxembourg Institute of SocioEconomic Research (LISER), das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) oder auch das Luxembourg Institute of Health (LIH).

Daneben ergänzen der Unternehmensinkubator Technoport (der erste im Land) und Luxinnovation, die nationale Innovationsagentur, das Angebot und fördern die Kooperation von privaten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.

In den letzten Jahren entstanden zahlreiche weitere private Initiativen. So gründete die Handelskammer das House of Startups, das insbesondere den Luxembourg City Incubator und das Luxembourg House of Fintech beherbergt.

Maßgeschneiderte finanzielle Unterstützung

Der Finanzierungsmechanismus für Tätigkeiten im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation, der mit dem Gesetz vom 17. Mai 2017 eingeführt wurde, soll möglichst umfassend sein und bietet eine Reihe an Finanzinstrumenten, die die gesamte Innovationskette, auch für KMU, abdecken. Die Beihilferegelungen sind unterschiedlicher Art und betreffen:

  • F&D-Projekte oder -Programme;
  • technische Durchführbarkeitsstudien;
  • Innovation zugunsten von KMU;
  • junge innovative Unternehmen;
  • Innovation in den Bereichen Verfahren und Organisation;
  • Forschungsinfrastrukturen;
  • oder auch Innovationszentren.

Der Zugang zu den Ressourcen wird erleichtert durch:

Das Team R&D and Innovation Support von Luxinnovation berät Unternehmen kostenlos, damit diese die am besten auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Lösungen finden. In ihrer Rolle als nationale Anlaufstelle für das Rahmenprogramm der EU, Horizon 2020, erleichtert die Agentur auch den Zugang zu europäischen Finanzbeihilfen.

Infrastrukturen mit Spitzentechnologie

Luxemburg bietet ein sicheres, zugängliches und günstiges IT-Umfeld, das sich auf höchste Expertise aus dem Banken- und Finanzsektor stützt.

Luxemburg war der erste europäische Staat, der eine Public-Key-Infrastruktur (LuxTrust) eingeführt hat, was die Verwaltung von elektronischen Signaturen und Zertifikaten für Regierungs-Apps, aber auch den Privatsektor (E-Banking, E-Commerce usw.) ermöglicht.

Das Land beherbergt auch die erste E-Botschaft der Welt (von Estland) und kündigte die Einführung einer Blockchain des öffentlichen Sektors an, was für Luxemburg und vermutlich die ganze Welt einzigartig ist.

Zudem sitzen im Land 23 Datenzentren mit den höchsten Sicherheitsstandards (Tier III und IV) auf einer Fläche von mehr als 46.000m2, was eine der weltweit höchsten Dichten von Datenzentren darstellt.

Außerdem wurde das Land als Standort für das gemeinsame Unternehmen EuroHPC für die Verwaltung der Infrastruktur von Hochleistungsrechnern (HPC) von Weltklasse ab Ende 2020 ausgewählt. Das Land wird über seinen eigenen Superrechner, Meluxina, verfügen.