Tal der Sieben Schlösser

Im Tal der Sieben Schlösser, das sich über 24 Kilometer erstreckt, befinden sich die Schlösser Mersch, Schoenfels und Hollenfels, die beiden Schlösser von Ansemburg sowie die Schlösser Septfontaines und Koerich.

Die einstigen Adelswohnsitze gewähren meist einen tiefen Einblick in vergangene Zeiten, wie etwa die Burg Hollenfels oder das barocke Schloss Ansemburg mit seinem französischen Garten und seiner mythologischen Allee. Andere Feudalbauwerke, wie die Ruinen des Schlosses Koerich, verleihen den Dörfern, in denen sie sich befinden, ein malerisches Erscheinungsbild.

Das Tal der Eisch florierte dank seiner Stahlproduktion bereits lange vor der Ära der rauchenden Schlote im Land der Roten Erde. Heute hat die Natur hier wieder die Oberhand gewonnen.

Der aufmerksame Besucher kann jedoch auch heute noch Spuren jener Epoche entdecken, beispielsweise in den zahlreichen Grotten, in denen die Minenarbeiter mit ihren Familien lebten. Entlang der Flussufer ist die Pflanzenwelt zum Teil unberührt, beinahe wild geblieben. Heute gehören die Täler der Eisch und der Mamer zum größten Naturschutzgebiet Luxemburgs.

Der nationale Wanderweg "Tal der Sieben Schlösser" durchquert auf 37 Kilometern das gewundene Eischtal, das reich an Kulturschätzen ist. Die fernab der großen Verkehrsachsen gelegenen, friedlichen Landstraßen und Waldwege (200 Kilometer) vermögen Spaziergänger und Radfahrer gleichermaßen zu begeistern.

  • Letzte Änderung dieser Seite am 22-05-2015