Kooperation und humanitäre Hilfe

Kernprojekte der Entwicklungszusammenarbeit

Entwicklungshilfe aus dem Großherzogtum

Mit Ausgaben in Höhe von 1% des Bruttonationaleinkommens ist Entwicklungshilfe ein sehr wichtiger Bereich für Luxemburg. Das Großherzogtum führt eine Reihe an projekten in verschiedenen Ländern. Kernprojekte finden unter anderem im Burkina Faso, dem Laos und Nicaragua statt.

Entwicklungshilfe

In Zusammenarbeit mit Akteuren wie LuxDev, deb Vereinten Nationen oder der Europäischen Union, sowie luxemburgischen und internationalen NGOs, setzt die Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Angelegenheiten mehrjährige Aktionsprogramme, welche Indikative Kooperationsprogramme genannt werden, durch. Um die Auswirkungen und die Effektivität der Programme zu maximieren, bündelt sich die Hilfe auf neun ausgewählte Partnerländer:  Cabo Verde, Burkina Faso, Mali, Niger, Senegal, Nicaragua, El Salvador, Laos und Vietnam.

Das Großherzogtum unterstützt ebenfalls Projekte in anderen Ländern, wie unter anderem dem Kosovo, Afghanistan, Mongolei, Myanmar und die besetzten palästinensische Gebiete. Hauptinterventionsbereiche sind der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen, Bildung und professionelle Ausbildung sowie Weiterbildung, Gesundheit und lokale Entwicklungshilfe.

burkinafaso

Bildung und Berufsausbildung im Burkina Faso

Das Projekt im Burkina Faso fokussiert sich vor allem auf die Bereiche der Schulbildung und der Ausbildung, mit einem Finanzierungssystem von Bildungsprogrammen, so wie die Entwicklung der Informations-und Kommunikationstechnologien. Ein dritter Bereich ist die Hilfe beim nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen, vor allem in der Forstwirtschaft.

Entwicklung des Humankapitals und der natürlichen Ressourcen im Laos

laosIm Laos ist die Entwicklungshilfe vor allem darauf abgestimmt Armut zu vermindern und das Land bei seinem Vorhaben zu unterstützen nicht länger zu denen am wenigsten entwickelten Länder zu zählen. Ein Schwerpunkt wird auf gute interne Verwaltung gelegt, insbesondere in Hinsicht auf Chancengleichheit, die Entwicklung des Humankapitals, der ländlichen Entwicklung und der Bildung. Ein zweiter Hauptaspekt ist der gute Umgang mit der Umwelt und den Naturressourcen, um negative Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern.

Die Touristikbranche und das Gesundheitswesen im Nicaragua

28-nicaraguaSeit dem Anfang der Kooperation mit dem Nicaragua im Jahr 1990 hat das Land eine große positive Entwicklung durchlebt. Um diese Entwicklung zu erhalten und weiterzuführen unterstützt Luxemburg vor allem die Bereiche der professionellen Weiterbildung, dem nachhaltigen und verantwortungsvollen Unternehmertum und der Touristikbranche . Zudem wird das Gesundheitswesen, mit einem besonderen Fokus auf Müttergesundheit und infantile Gesundheit, in Zusammenarbeit mit der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation unterstützt.

 

(Dieser Artikel wurde von der Redaktion von luxembourg.lu verfasst)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 05-12-2018