IKT

5G: Luxemburg wechselt auf die Überholspur

Die Regierung stellt die 5G-Strategie des Großherzogtums vor

Présentation de la stratégie 5gLuxemburg bereitet sich bereits jetzt auf die nächste Generation der mobilen Konnektivität vor: Von 2020 an könnte die 5G-Technologie die mobile Kommunikation, wie wir sie heute kennen, mit Geschwindigkeiten, die um ein Hundertfaches höher sind als die derzeitige 4G-Geschwindigkeit, revolutionieren. Vor diesem Hintergrund präsentierte die Regierung eine nationale Strategie zur Einführung von 5G in Luxemburg. Vor allem für ein Land, das sich für eine der weltweit besten Netzwerkverbindungen rühmt und die 3. industrielle Revolution, bei der es sich unter anderem um die neuen digitalen Technologien dreht, mit offenen Armen empfangen hat, steht es außer Frage, den Anschluss zu verpassen.

Eine entscheidende Komponente der nationalen Infrastruktur

Die Luxemburger lieben ihre mobilen Geräte: Laut einer Studie von Deloitte aus dem Jahr 2017 liegt das Land mit einem prozentualen Anteil von 91 % der Bevölkerung tatsächlich an der Spitze des Länder-Rankings, was die Nutzung von Smartphones anbelangt.. Zum Vergleich: Der Durchschnitt in den Industrieländern geht nicht über 80 % hinaus. Die Weiterentwicklung der mobilen Konnektivität beschränkt sich jedoch nicht auf die allgegenwärtigen Smartphones: hinzu kommen vernetzte Objekte und automatisierte Netzwerke. Und das Datenvolumen im Rahmen der mobilen Kommunikation ist in vollem Aufschwung.

Die Herausforderung für das Land ist demnach real: Wenn Luxemburg landesweit die beste Mobilnetzqualität anbieten möchte, müssen die Infrastrukturen darauf vorbereitet sein, mit einem erheblichen Anstieg des Datenverkehrs umzugehen. Die mobilen Netzwerke der 5. Generation (5G) werden unabdingbar sein, um die nächste Produktivitäts- und Innovationswelle in den verschiedenen Sektoren der luxemburgischen Wirtschaft zu erlauben und neue Möglichkeiten in zahlreichen Bereichen des alltäglichen Lebens zu eröffnen.

Direkte Auswirkungen auf jedermann

Egal ob Sie Grenzgänger oder Gebietsansässiger sind, Sie profitieren vom Projekt. Verbesserungen in den Bereichen Telearbeit, Fernmedizin, Bankbewegungen, Energie und Sicherheit können die entsprechenden direkten Folgen sein - dieselben Bereiche, die zudem vom europäischen Superrechner, der derzeit in Luxemburg implementiert wird, gefördert werden. Die nationale luxemburgische Strategie ist Teil des Aktionsplans für die 5G-Strategie der Europäischen Kommission und des europäischen Fahrplans für die Einführung von 5G. Dieses Dokument visiert 2020 als Jahr für die erstmalige Nutzung von 5G an.

In Luxemburg wurden bereits 5 Standorte ausgewählt, um ab 2020 Pilotprojekte zu starten:

  • das Kirchberg-Plateau als wahres Wirtschafts- und Kulturzentrum am Eingang zu Luxemburg-Stadt;
  • der Standort Esch-Belval, wo sich die Universität Luxemburg befindet;
  • das Zentrum „CFL Multimodal“ in Düdelingen, ein Logistik-Hub;
  • der Automotive Campus in Bissen, der sich der technologischen Forschung verschrieben hat;
  • eine der großen Verkehrsachsen.

(Dieser Artikel wurde von der Redaktion von www.luxembourg.lu verfasst / Quelle: Pressemitteilung des Amts für Medien und Kommunikation)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 24-09-2018