Gesellschaft

Mobilität in Luxemburg: Herausforderungen und Lösungen

Luxembourg, Land der kurzen Wege, kann ein qualitativ hochwertiges Straßen,- Schienen- und Radwegenetz vorweisen. Das im Herzen Europas gelegene Großherzogtum, wirtschaftliches Zentrum der Großregion, ist ein Land in Bewegung.

Die Mobilität in Luxemburg kann eine Herausforderung darstellen: Die Hauptverkehrsachsen sind zur Hauptverkehrszeit häufig überfüllt. Der motorisierte Individualverkehr ist nach wie vor die vorherrschende Fortbewegungsmethode im Großherzogtum.

Dabei stehen alternative Beförderungsmittel hoch im Kurs. Dank der Diversifizierung des Mobilitätsangebotes können die Nutzer aus einer Vielzahl von Fortbewegungsmitteln in Luxemburg und außerhalb wählen.

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV): Zugverkehr, Bus, Tram

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© SIP / Christian Aschman

Der öffentliche Personennahverkehr im Großherzogtum deckt das gesamte Staatsgebiet ab und ermöglicht, sich in alle Ecken des Landes zu begeben.

Das Eisenbahnnetz verbindet die wichtigsten Städte und Ortschaften untereinander. Über Direktverbindungen erreicht man zudem die Groß- und Hauptstädte der Region, insbesondere Paris und Brüssel.

Das Angebot des Zugverkehrs wird durch ein dichtes Busnetz ergänzt, das nicht nur alle Orte des Landes und die verschiedenen Viertel in den Städten miteinander verbindet, sondern worüber sich auch die Städte und Flughäfen der Region bequem erreichen lassen.

Hinzu kommt seit Dezember 2017 die Tram der Stadt Luxemburg, deren Netz stetig ausgebaut wird. Dank der Tram kann man sich im Stadtzentrum und auf dem Kirchberg unabhängig von den Unwägbarkeiten des Straßenverkehrs bewegen.

Das Portal der Mobilitätszentrale ermöglicht mit seiner integrierten Suchfunktion, für alle Umstände die perfekte Verbindung zu finden. Das Portal Mobiregio wiederum informiert über öffentlichen Personennahverkehr in der Großregion.

Zudem werden zahlreiche Lösungen für Personen mit eingeschränkter Mobilität angeboten.

Sanfte Mobilität: Radfahren und zu Fuß gehen

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© eu2015lu.eu / Julien Warnand

Ein Radwegenetz, das sich permanent weiterentwickelt, deckt mittlerweile das ganze Land ab und führt auch in die Nachbarregionen. Übrigens bieten mehrere Städte einen Fahrradverleihdienst wie zum Beispiel vel'oh ! in Luxemburg-Stadt oder Vël'ok in den Städten im Süden an.

Dank der kostenlosen Mitnahme von Fahrrädern in Zügen und Bussen lassen sich übrigens Radfahren und öffentlicher Personennahverkehrs bequem miteinander verbinden.

Auch zu Fuß zu gehen eignet sich für kurze Strecken. Eine Reihe von Schutzmaßnahmen soll Sicherheit und Komfort für Fußgänger wie für Radfahrer verbessern.

Das Auto: geteilter Raum, nachhaltiges Fahren

Nichtsdestotrotz zwingen die Gegebenheiten des Alltags und des Berufslebens einen häufig trotz aller guter Vorsätze dazu, das Auto zu nehmen.

Alternativangebote in diesem Bereich bestehen insbesondere im Carsharing und der Mitfahrgelegenheit.

Ebenso ist die Elektromobilität ein Wachstumsbereich mit einem wachsenden Netz an kostenlosen Ladestationen im ganzen Land.

Die Einstellung der Nutzer: Der öffentliche Raum für alle

Eine entscheidende Rolle bei der Mitbestimmung fällt der Einstellung und dem Verhalten der Nutzer zu. Es versteht sich von selbst, dass die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Raumes in gegenseitigem Respekt geschieht, aber auch in Kenntnis der Rechte und Pflichten eines jeden.

Zu diesem Zweck wird die breite Öffentlichkeit regelmäßig über Informationskampagnen wie #Respekt112 sensibilisiert. Beim Thema Prävention sollen regelmäßige Präventionskampagnen und Verkehrskontrollen durch die Polizei die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung durchsetzen und somit die Anzahl der Vorfälle und Unfälle im Straßenverkehr verringern.

(Dieser Artikel wurde von der Redaktion von www.luxembourg.lu verfasst)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 12-09-2018