Umwelt

2017, ein überdurchschnittlich warmes Jahr

Januar, April und September waren die kältesten Monate des Jahres 2017.

10-météoDas Jahr 2017 war sehr sonnig und ziemlich warm. In jedem Fall waren sieben Monate des Jahres wärmer als der Referenzzeitraum 1981-2010. Dies gab der Wetterdienst der Verwaltung für technische Dienste der Landwirtschaft (Administration des services techniques de l’agriculture, ASTA) in seiner meteorologischen Analyse für das Jahr 2017 bekannt.

Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, hat die ASTA die Wetterdaten ihrer 30 Wetterstationen ausgewertet, die über das gesamte Großherzogtum verteilt sind. Die Daten von vier Stationen, darunter eine in Asselborn, eine in Clemency und zwei Stationen entlang der Mosel (Remich und Grevenmacher), wurden mit den entsprechenden Daten des Referenzzeitraums verglichen.

Der Durchschnitt des Jahres 2017 lag über dem Referenzzeitraum, und zwar mit einer maximalen Abweichung von 0,7°C in Clemency und einer minimalen Abweichung von 0,4°C in Asselborn. Während einerseits die Monate Februar, März, Mai, Juni, Oktober, November und Dezember an den vier Stationen wärmer waren als im Referenzzeitraum, verzeichneten die Monate Januar, April und September hingegen kältere Temperaturen.

Halb trocken, halb feucht

Die Niederschlagssumme des Jahres 2017 lag im Falle der Stationen von Clemency, Grevenmacher und Remich nahe dem Durchschnitt des Referenzzeitraums von 1981-2010. Nur die Station von Asselborn verzeichnete in Bezug auf die Jahressummen ein Defizit von etwa 20 %.

Die zweite Jahreshälfte war an den Stationen von Clemency, Grevenmacher und Remich durch einen Niederschlagsüberschuss gekennzeichnet (mit Ausnahme des Monats Oktober). Die höchste monatliche Abweichung in Bezug auf den Niederschlagsüberschuss wurde in Clemency im Juli verzeichnet, und zwar mit durchschnittlichen Niederschlägen, die mehr als das Doppelte (138 mm) im Vergleich zum Referenzzeitraum (62 mm) betrugen. Der Monat April war an den vier Stationen der trockenste Monat des Jahres.

(Dieser Artikel wurde von der Redaktion von www.luxembourg.lu verfasst ─ Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und Verbraucherschutz)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 15-01-2018