Wirtschaft

Open Markets Index 2017 der Internationalen Handelskammer (ICC): Luxemburg auf Rang 3

Das Großherzogtum übertrifft in Sachen globale Öffnung mehr als 72 Länder

21-ICC-OMIDie Internationale Handelskammer (ICC) veröffentlichte Anfang Juli 2017 eine neue Ausgabe ihrer Studie Open Markets Index (OMI). Die Studie ermöglicht es, die Offenheit für den internationalen Handel von weltweit 75 Ländern zu vergleichen. Der OMI konzentriert sich auf vier Hauptsektoren, die nochmals in 23 Indikatoren unterteilt sind, um alle Faktoren für den Öffnungsgrad abzudecken.

Bei den vier Komponenten handelt es sich um:

  • die festgestellte Offenheit;
  • die Handelspolitiken;
  • die Offenheit für ausländische Direktinvestitionen;
  • die Infrastruktur, die den internationalen Handel erleichtert - die Konnektivität.

Auf einer Skala von 1 (am wenigsten offen) bis 6 (am offensten) verzeichnet Luxemburg ausgezeichnete Ergebnisse in den vier Sektoren: 4,9 bei der „festgestellten Offenheit“; 4,8 bei den „Handelspolitiken“; 5,3 bei der „Offenheit für ausländische Direktinvestitionen“ und 5,6 bei der „Infrastruktur, die den internationalen Handel erleichtert - die Konnektivität“!

Angeführt wird das globale Ranking von Singapur mit einem Ergebnis von 5,6, gefolgt von Hongkong (5,5) und auf Rang 3 Luxemburg (5,0).

Das Großherzogtum - die offenste Wirtschaft innerhalb der EU

Die luxemburgische Wirtschaft ist die einzige der europäischen Wirtschaften, die sich in der ersten Öffnungskategorie platzieren konnte. 12 andere Mitgliedstaaten, darunter die Niederlande und Belgien, folgen in der zweiten Kategorie, d. h. die Länder, die überdurchschnittlich offen sind. Abschließend ist festzustellen, dass das Großherzogtum die Wirtschaften der G20-Staaten in Sachen Offenheit bei weitem übertrifft, da sich nur Kanada in den Top 20 platzieren konnte.

(Dieser Artikel wurde von der Redaktion von luxembourg.lu verfasst / Quelle: ICC Open Markets Index 2017)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 25-07-2017