Forschung und Innovation

Das Luxemburg Institute of Health veröffentlicht seine Bilanz 2016

Ein Jahr unter dem Zeichen von Prävention und individualisierter Medizin.

Rapport 2016 du LIHDas Luxembourg Institute of Health (LIH), eine Organisation der öffentlichen Forschung mit Fokus auf den Bereich der Biomedizin, hat seinen Jahresbericht 2016 veröffentlicht. Das LIH, ein aktiver Akteur in der biomedizinischen Forschung in Luxemburg, hat 350 Mitarbeiter, darunter etwa 200 Forscher, an seinen6 Standorten im Land.

Seine Aufgabe ist es, biomedizinische Entdeckungen zu machen und daraus klinische Anwendungen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und des Gesundheitszustandes der Bevölkerung zu entwickeln. Seine drei Fachgebiete sind die Forschung zu Infektionen und Immunologie, Onkologie und öffentliche Gesundheit sowie die Integrated BioBank of Luxembourg (IBBL).

Fokus auf individualisierte Medizin

2016 trug seine Arbeit zu 292 Veröffentlichungen bei, darunter 19 in anerkannten internationalen Fachzeitschriften. Zu dieser beeindruckenden Zahl kommen 192 Kooperationsvereinbarungen mit dem Privatsektor, beziehungsweise mit akademischen Institutionen oder Organisationen, darunter das renommierte Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), hinzu.

Dank der Kooperation mit der Universität Luxemburg und im Rahmen von zwei Forschungs- und Ausbildungsprogrammen können in den nächsten sechs Jahren 30 Doktoranden ausgebildet werden.

Dank vielversprechender Entdeckungen insbesondere in den Bereichen Darmmikrobiom und Herzkreislauferkrankungen konnten 2016 ebenfalls weitere Fortschritte in der individualisierten Medizin gemacht werden. Es wurden neue Forschungsprojekte ins Leben gerufen, um Hirntumore, Hautkrebs und Brustkrebs zu erforschen, aber auch, um Deregulierungen des Immunsystems wie Allergien besser behandeln zu können.

(Dieser Artikel wurde von der Redaktion von luxembourg.lu verfasst)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 19-06-2017