Sprachen

Schreiwen.lu – hier bekommen Sie Lust darauf, gutes Luxemburgisch-Schreiben zu lernen

Die luxemburgische Rechtschreibung in 8 Videoclips.

Erinnern Sie sich an die Grammatik- und Rechtschreiblektionen aus Ihrer Schulzeit? Eher selten dürften Sie dabei aufregende Stunden erlebt haben, in denen Ihre Leidenschaft für Sprachen entfacht wurde. Deshalb hat das Bildungsministerium beschlossen, die Rechtschreibung der luxemburgischen Sprache etwas anders anzugehen – und zwar mit einer abwechslungsreichen, spielerischen und spannenden Medienkampagne mit Bezug auf luxemburgische Meisterwerke des kreativen Schaffens.

Kennen Sie die Eifeler Regel?

Der Kontext ist einfach: Seit dem Durchbruch der neuen Kommunikationsmittel erfreut sich das Luxemburgische einer nie gekannten Beliebtheit. Sei es auf Facebook, Whatsapp oder per SMS: Das Luxemburgische wird sehr viel häufiger in den sozialen Netzwerken und bei den neuen Technologien verwendet als bislang in den klassischen Medien. Die luxemburgische Sprache steht allerdings nur selten auf dem Lehrplan hiesiger Schulen, weshalb auch ihre Anwendungsregeln nur wenig bekannt sind.

Nachfrage und Bereitschaft zum Erlernen der korrekten luxemburgischen Schreibweise sind zwar durchaus vorhanden, doch nicht jedem ist die Zeit für regelmäßige Kursbesuche vergönnt. Daher die Idee, bestimmte Grundregeln des Luxemburgischen an ein möglichst breites Publikum heranzutragen.

Das Ministerium hat beschlossen, diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen, ohne dabei die Lehrprogramme zu überfrachten oder die "Pädagogik des roten Stifts" anzuwenden. Das Ergebnis ist eine an das breite Publikum gerichtete Werbekampagne, die anspornt und dazu auffordert, korrektes Luxemburgisch zu verwenden. Über die gewählten Informationskanäle – öffentlicher Raum, Webseite, Facebook, Twitter – soll das Publikum dort erreicht werden, wo das Luxemburgische am häufigsten zum Einsatz kommt.

Bezüge auf das kulturelle Erbe

"D’Keess op an d’Klacken eraus!" Wer erinnert sich hierzulande noch an den Film Troublemaker des luxemburgischen Regisseurs Andy Bausch mit Lieblingsschauspieler Thierry van Werveke in der Hauptrolle? Oder an das Lied "Ech sinn de groussen Hexemeeschter" aus der Feder des Nationaldichters Edmond de la Fontaine? Und das sind nur zwei Videos, denen in den kommenden Wochen noch sechs weitere folgen werden.

Die kürzlich gestartete Medienkampagne verwendet Poster und lockere Videoclips, die zwecks sprachlicher Veranschaulichung aus bekannten luxemburgischen Werken (Literatur, Film, Musik,...) zitieren. Vertiefen kann man seine Kenntnisse auf einer Webseite (www.schreiwen.lu), die zusätzliche Beispiele und ein umfassendes Set mit fünfzehn Rechtschreibregeln bereithält.

Behalten Sie die Sache also im Auge: Das Ministerium veröffentlicht pro Woche zwei neue Videos!

(Dieser Artikel wurde von der Redaktion von www.luxembourg.lu verfasst ─ Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 31-01-2017